Und bei euch so? Wie unsere Sportler mit der Situation umgehen

Hendrik Dombek

Hendrik Dombek, Eisschnellläufer im spoosty sports.team

Auswirkungen hat die momentane Situation auf mein Training eigentlich nur, dass ich nicht in den Kraftraum kann zum Training. Ansonsten ist meine Saison ja grade erst vorbei und ich kann meine Übergangssachen auch zuhause machen. Für das Krafttraining weiche ich auf die Rollerskates aus oder dann zuhause mit meiner Freundin auf dem Rücken.

 

Hendrik Dombek

Wettkämpfe haben wir als Eisschnellläufer im Sommer (zum Glück) keine. Mein letzter Wettkampf wurde vor zwei Wochen in Amsterdam leider abgebrochen, was natürlich sehr schade war. Ansonsten hoffe ich, dass sich die Situation bis zu unserem
Saisonstart im Herbst wieder normalisiert hat.

In meinem alltäglichen Leben bin ich natürlich wie alle anderen eingeschränkt. Ich versuche mir den Alltag zuhause aber zu erhalten und haben mir im Haus an Orten, an denen ich oft vorbeikomme kleine Sport-Hindernisse aufgebaut (Wie auf dem Bild zu sehen ist). So bleibe ich aktiv und langweile mich nicht, bzw. vertreibe mir die Zeit. Schwierig finde ich die Situation aber vor allem da ich meine Eltern und Freunde nicht sehen kann, für die ich das ganze Jahr ja schon keine Zeit habe und eigentlich immer nach meiner Saison dann besuche.


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Philipp Lipowitz

Philipp Lipowitz, Biathlet im spoosty sports.team

Bei uns Biathleten sind alle geplanten Trainingsmaßnahmen erst mal auf Eis gelegt. Für mich bedeutet das, dass ich selbst verantwortlich bin, was ich trainiere. Wegen der Ausgangssperre verbringe ich viel Zeit auf der Fahrradrolle und auf der Gymnastikmatte. Mit meinem Bruder gehe ich auch öfters raus zum Trainieren, weil das ja - zum Glück - kein Problem ist.

 

Home-Office

Sportlich gesehen trifft mich als Biathlet diese Krise nicht so sehr, da ich mich ja zur Zeit in der Off-Season befinde. Anders sieht es da mit meiner Ausbildung bei der Bundespolizei aus. Die findet nun nicht wie geplant im Ausbildungszentrum statt, sondern zuhause in Videokonferenzen. Und deswegen sieht mein Arbeitsplatz momentan so aus, wie wohl bei den meisten von euch auch.


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Uli Breu

Uli Breu, Fitness- und Kraftsportler im spoosty sports.team

Ich arbeite als Fitnesstrainer nebenberuflich im FIT IN in Blaibach. Momentan ist das aber nicht möglich. Wir sind angehalten worden zu Hause zu trainieren. Mal schauen: Nächste Woche schaue ich vielleicht mal im Studio vorbei. Als Trainer geht das.

Zuhause trainiere ich mit allem was mir in die Hände fällt: Bänder, Hanteln oder auch Alltagsgegenstände wie Getränkekisten: Dass dadurch kein überschwelliger Trainingsreiz möglich ist, der zum Muskelaufbau eigentlich notwendig wäre, ist wahrscheinlich jedem klar. Aber so ist es halt gerade. Jetzt stehen andere Dinge im Vordergrund, wie die Familie zum Beispiel.

Was mich am meisten nervt ist die Tatsache, dass die sozialen Kontakte eingeschränkt sind, weil ich jemand bin, dem das Zwischenmenschliche total wichtig ist. Natürlich auch in meinem Beruf als Lehrer. Das fehlt mir alles schon sehr. Und digital zu unterrichten klappt zwar gut, ist aber nicht das gleiche.

Ansonsten versuche ich nicht allzu dick zu werden... Spaß beiseite: Eine Wettkampfvorbereitung steht bei mir gerade nicht an. Was auch daran liegt, dass sich mein Referendariat zu Ende neigt. Vier bis fünf mal pro Woche trainiere ich trotzdem und versuche mich vernünftig zu ernähren.


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Maria Koller

Maria Koller, Trailrunnerin im spoosty sports.team

Glücklicherweise dürfen wir ja zum „Sportln“ noch rausgehen. Zumindest abseits von Menschen und nur mit dem Partner! Für das Traillaufen bedeutet das also, dass ich zumindest das Laufen ohne große Probleme weiter durchführen kann, da ich ja landschaftlich super gelegen wohne! Raus aus der Tür und los geht’s. Und so kann ich im Moment auch Kraft tanken und die ganze Situation, zumindest für 2-3 Stunden am Tag ausblenden. Training im Studio und Ähnliches muss einfach zuhause durchgeführt werden. Aber auch hier kann man sehr kreativ und erfinderisch werden.

 

Maria Koller

Wie es diese Saison mit den Wettkämpfen ausschaut steht dagegen in den Sternen! Die ersten Läufe in Italien und Österreich sind schon abgesagt! Aber ich finde das ist in der derzeitigen Lage wohl das kleinste Übel. Ich hoffe aber natürlich, dass im späten Sommer und Herbst der ein oder andere Wettkampf noch durchgeführt werden kann.

Mein Alltag ist jedenfalls ziemlich durcheinander gewürfelt worden, seitdem die Schulen geschlossen haben. Ich arbeite im Moment von Daheim und sehe meine Kinder in der Schule nicht. Eine neue Arbeit für mich.. ,aber es ist auch sehr spannend und lehrreich!

Das soziale Leben, die Freunde und z.T. auch Familienmitglieder müssen im Moment gemieden werden! Wenn sich alle dranhalten, entspannt sich die Lage hoffentlich bald. Aber auch hier wird man kreativ... Wir halten täglich Videotelefonate ab und machen gemeinsam Workouts und Fitnesstraining, denn gemeinsam machts viel mehr Spaß.  

Alles hat irgendetwas Positives…


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