Erkältungen und was dahinter steckt

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Ja, kaum zu glauben, aber es gibt sie tatsächlich noch, die ganz normalen, „harmlosen” Erkältungen. Vor lauter Corona hier, Pandemie da vergisst man gänzlich, dass es auch noch die gewöhnlichen Infekte gibt, die uns hauptsächlich in den Wintermonaten plagen.

Wir wollen euch heute über den Unterschied zwischen einer Grippe und einer Erkältung aufklären, was im Körper bei einer normalen Erkältung vorgeht und wie ihr gegen ein schwaches Immunsystem vorbeugen könnt.

Was ist eine Erkältung überhaupt?

Eine Erkältung bezeichnet eine akute Infektion der oberen Atemwege, die durch Viren verursacht wird. Betroffene leiden häufig unter einer Entzündung der Nasen- und Rachenschleimhaut, wobei ein wässriges und schleimiges Sekret abgesondert wird. Fälschlicherweise verknüpft man Erkältungen oftmals damit, dass sie durch Kälte verursacht werden. Dies stimmt nicht so ganz, denn Erkältungen können uns genauso gut in den Sommermonaten erwischen. Dennoch ist es richtig, dass die Viren besonders in der kalten Jahreszeit durch die beheizten und trockenen Räume sehr gute Verbreitungsbedingungen haben, sodass das Infektionsrisiko zu dieser Zeit besonders hoch ist.

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Was ist der Unterschied zwischen einer Erkältung und einer Grippe?

Oftmals passiert es, dass eine Erkältung mit einer Grippe (Influenza) gleichgesetzt wird. Die Unterschiede sind nicht immer ganz einfach.

Bei einer Grippe treten die Symptome ganz plötzlich auf, wohingegen es sich bei einer Erkältung um einen schleichenden, langsamen Prozess handelt.

Erste Anzeichen wie Abgeschlagenheit und Müdigkeit sind bei einer „echten” Grippe viel stärker ausgeprägt. Einhergehend damit hat man mit starken Kopf- und Gliederschmerzen und hohem Fieber zu kämpfen.

Die Grippe wird durch einen Influenza-Virus ausgelöst, während die Erkältung durch eine Vielzahl verschiedener Erreger entstehen kann.

Auch wenn eine Erkältung unter der Bezeichnung „grippaler Infekt” bekannt ist, hat sie in der Regel nichts mit einer richtigen Grippe zu tun.

Wie lange dauert eine Erkältung?

Eine Erkältung dauert im Schnitt 7 Tage. Zu Beginn äußert sich der grippale Infekt meistens durch Kopfschmerzen, Müdigkeit und Schnupfen. Im Verlauf schließen sich oft leichtes Fieber und Husten an, der auch noch eine Zeit lang nach der Erkältung anhalten kann.

Wie oft erkrankt man im Schnitt pro Jahr?

Als Erwachsener erkrankst du im Schnitt 2-4 mal pro Jahr. Kinder hingegen erwischt es durchschnittlich 8-10 Mal jährlich. Ältere oder schwache Menschen erkranken meist häufiger und haben mit schwereren Symptomen und Krankheitsverläufen zu kämpfen.

Wie steckt man sich an?

Wie ihr in letzter Zeit sicherlich sehr häufig gehört habt, ist der wahrscheinlichste Weg, sich anzustecken, die Tröpfcheninfektion. So bezeichnet man die Übertragung von Erregern durch winzige Sekrettröpfchen, die aus den menschlichen Atemwegen - insbesondere der Nasenschleimhaut - ausgestoßen werden und durch die Luft fliegen. Dies erfolgt beispielsweise durch Niesen, Naseputzen oder Husten. Die kleinen Partikel können in einem Umkreis von ca. vier Metern von unseren Mitmenschen eingeatmet werden und somit zu einer potenziellen Ansteckung führen. Auch durch Händeschütteln oder durch das Berühren von Gegenständen können solche Viren übertragen werden.

Welche Symptome hat man bei einer gewöhnlichen Erkältung?

  • Husten
  • Schnupfen
  • Heiserkeit
  • Halsschmerzen
  • Kopfschmerzen
  • Rachenentzündung
  • Frösteln
  • erhöhte Temperatur
  • allgemeines Krankheitsgefühl
  • Müdigkeit
  • Gliederschmerzen

Welche Rolle spielt unser Immunsystem bei Erkältungen?

Die Kontaktpersonen erkranken nicht alle gleichermaßen, denn die Viren-Dosis für einen Ausbruch der Krankheit kann beispielsweise zu gering sein oder euer Immunsystem ist in der Lage, die Krankheitssymptome abzuwehren. Einige Faktoren, die die Funktionsweise des menschlichen Immunsystems beeinflussen sind beispielsweise:

  • Chronische Erkrankungen
  • Mangelernährung
  • Ungesunde Ernährung
  • Umweltgifte
  • Stress
  • Zu wenig Schlaf
  • Bewegungsmangel
  • Übertraining/-arbeitung
  • Reizung oder Schwächung der Schleimhäute
  • Übermäßige Kälteeinwirkung
  • Vitamin-D-Mangel

Wie ihr sehen könnt, ist es möglich, viele dieser schwächenden Faktoren zu minimieren bzw. gänzlich zu vermeiden. Ein gesunder Lebensstil ist die beste Grundlage zur Vermeidung von Erkältungen. Deshalb haben wir uns für euch ein paar Tipps überlegt, welche vorbeugenden Maßnahmen ihr einfach und mit wenig Zeitaufwand treffen könnt:

1. Erholung
Versuche, stressige Zeiten mit Entspannung auszugleichen, denn Stress schwächt die Abwehrkräfte. Gönn dir ein paar ruhige Stunden und Minuten im Alltag, z.B. durch autogenes Training, Massagen, Spaziergänge, Sport, Bücher lesen oder einfach mal gemütlich deine Lieblingsserie ansehen.

2. Ernährung
Eine ausgewogene Ernährung hilft dir zur Stärkung deines Immunsystems. Bekannte Richtwerte sind hierbei beispielsweise fünf Portionen Obst und Gemüse pro Tag.

3. Bewegung
Viel Bewegung und Sport an der frischen Luft regt die Durchblutung an, ist gut für die Schleimhäute und stärkt so deine Abwehrkräfte.

4. Schlaf
Die empfohlene Menge an Schlaf liegt meistens bei 7-8 Stunden. Wie viel Schlaf dein Körper braucht, musst du jedoch für dich selbst herausfinden. Wichtig ist es, wie bereits oben erwähnt, deinem Körper genug Ruhephasen zu geben, denn im Schlaf ist das Immunsystem besonders aktiv. Es produziert Antikörper und geht gegen Krankheitserreger vor.

 

5. Hygiene
Das Bewusstsein für Hygienemaßnahmen ist mittlerweile in allen Köpfen verankert. So satt wir es auch haben, gilt bei Erkältungen ebenfalls: Abstand halten und regelmäßig die Hände waschen.

6. Kreislauf
Bring deinen Kreislauf in Schwung. Da Saunabesuche und Co. derzeit in öffentlichen Einrichtungen leider nicht möglich sind, kannst du auch einfach Zuhause Wechselduschen durchführen, indem du ein paar mal zwischen warmen und kalten Temperaturen wechselst.

7. Gesunde Schleimhäute
Versuche, die Luftfeuchtigkeit in deinen Wohnräumen in den Heiz-Monaten zu erhöhen, denn das kann vorbeugend gegen eine Austrocknung der Schleimhäute wirken. Hierbei hilft es oftmals schon, ein nasses Handtuch oder eine Schüssel, gefüllt mit Wasser, in dem beheizten Raum aufzuhängen bzw. aufzustellen.

Zum Schluss haben wir noch zehn hilfreiche Lebensmittel, die eine vorbeugende Wirkung gegen ein schwaches Immunsystem haben können:

1. Eisenhaltige Lebensmittel: Eine eisenhaltige Ernährung kann dein Immunsystem stärken. Lebensmittel mit besonders hohem Eisengehalt sind beispielsweise: Geflügel, Fisch, Gemüse, Hülsenfrüchte, Nüsse, Samen und getrocknete Früchte.

2. Probiotika: Probiotische Lebensmittel, z.B. Sauerkraut, Joghurt, Kefir, Kimchi, usw. tragen zu einer gesunden Darmflora bei, stärken dein Immunsystem und schützen vor potenziellen Infektionen und schädlichen Stoffen.

3. Vitamin C-haltige Lebensmittel: Zitrusfrüchte wie Orangen, Grapefruits oder Mandarinen sind reichhaltig an Vitamin C und haben somit eine entzündungshemmende, antibakterielle und antioxidative Eigenschaften, die zur Stärkung deines Immunsystems beitragen. Sie helfen vorbeugend  gegen Infektionen und helfen im Krankheitsfall, schneller wieder auf die Beine zu kommen.

4. Ingwer: Die Wurzel kann bei Übelkeit, Bauchkrämpfe und Verdauungsbeschwerden Abhilfe schaffen. Außerdem trägt Ingwer zu einer Stärkung des Immunsystems bei und senkt das Infektionsrisiko.

5. Knoblauch: Knoblauch enthält aktive Stoffe, wie z.B. Allicin, welches durch die Verarbeitung von Knoblauch entsteht, dadurch die Immunzellen stärkt und somit vor Erkältungen und Grippe schützt.

6. Beeren: Beeren sind reich an sekundären Pflanzenstoffen, welche das Risiko für virale und bakterielle Infektionen senken. Nebenbei enthalten sie auch noch eine Menge an Vitamin C und stärken demnach ein schwaches Immunsystem.

7. Kokosöl: Die enthaltene Fettsäure - genannt Laurinsäure - im Kokosöl kann vor viralen und bakteriellen Infekten, sowie Pilzinfektionen schützen.

8. Süßholz: Süßholz hilft bei der Abwehr verschiedener Bakterien, Viren und Pilzen. Schwangere sollten lieber auf Süßholz verzichten, da hierbei ein erhöhtes Risiko einer Frühgeburt bestehen kann. Auch alle anderen sollten die Wurzel nur in geringen Mengen verzehren, denn eine übermäßige Zufuhr kann Bluthochdruck und Herzrhythmusstörungen verursachen.

9. Nüsse und Samen: Nüsse und Samen enthalten wertvolle Nährstoffe wie Kupfer, Selen, Vitamin E und Zink. Zudem spielen sie eine wichtige Rolle für ein gesundes und starkes Immunsystem.

10. Vitamin A-haltige Lebensmittel: Süßkartoffeln, Karotten, Kürbis, dunkelgrünes Blattgemüse, rote Paprika oder auch Fisch beispielsweise unterstützen ein schwaches Immunsystem und verringern die Wahrscheinlichkeit einer Infektion.

Zu guter letzt noch unser ganz persönlicher Tipp: Ein Shot spoosty® am Tag verschafft dir ebenfalls schnell und einfach alle notwendigen Vitamine und Mineralstoffe, um voller Energie und gesund in den Tag zu starten. Des weiteren trägt es zur Stärkung der Abwehrkräfte und somit zu einem starken Immunsystem bei.

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