Endlich wieder ein Ziel! Der spoosty tri.alone

Matthias Walk

von Matthias Walk

“Find ich echt grandios. Da bin ich doch voll mit dabei!” “Ich hab richtig Lust auf diese coole Aktion!” “Mega, ich bin dabei!” “Danke, dass ihr mich wieder geweckt habt. Ich bin richtig frustriert, weil alle Wettkämpfe abgesagt wurden und ich hatte auch seit 1-2 Wochen keine Lust mehr zu trainieren! Nun habe ich ein neues Ziel und ich habe mich auch gleich angemeldet!”

spoosty tri.alone

Das sind nur einige der vielen Reaktionen, die uns in den letzten zwei Tagen erreicht haben. Wir sind ziemlich überwältigt angesichts der supernetten Nachrichten und E-Mails an uns. Die Idee zum spoosty tri.alone kam uns bei einer unserer täglichen Videokonferenzen, als ich erzählt habe, dass meine Wettkämpfe jetzt auch alle abgesagt wurden. Ich meinte dann: “Wisst ihr was? Mir ist das jetzt egal, ich mach meinen eigenen Wettkampf. Ganz für mich allein.” Damit war die Idee geboren und unser Team Feuer und Flamme.

Hinter unserem spoosty tri.alone steckt ein ganz entscheidender Gedanke: Wir machen und lieben diesen Sport, weil wir jeden Tag besser werden wollen. Nicht in erster Linie besser als jemand anders, sondern besser als gestern. Na klar würde ich auch lieber an einem der vielen geilen Wettkämpfe, die so ein Triathlon-Sommer bereithält, mitmachen; die Gemeinschaft spüren; den Zusammenhalt unter den Athleten; die Stimmung an der Startlinie; den Trubel im Zielbereich nachdem man seinen Wettkampf geschafft hat. Aber, hey! Es nützt ja nichts. Das alles wird es in absehbarer Zeit nun mal nicht geben. Und deswegen haben wir mit dem spoosty tri.alone eine Möglichkeit geschaffen, mit der man zumindest ein paar der Dinge, die so ein Wettkampf mit sich bringen, erleben kann.

Bei mir persönlich ist es in erster Linie die Tatsache, dass ich jetzt wieder ein Ziel habe, auf das ich hintrainieren kann. Ich brauch das für meine Motivation ganz extrem. Und mit der Anmeldung zu einem Wettkampf weiß ich jetzt hundertprozentig, dass ich mich zu einem bestimmten Zeitpunkt meiner Herausforderung stellen werde.

Sebastian Neef

Ein anderer Aspekt ist, dass ich endlich mal wieder alle drei Disziplinen hintereinander mache. Mal ehrlich: Wir alle machen Koppeleinheiten. Aber wie oft machen wir alle drei Disziplinen als Trainingseinheit direkt hintereinander? Ich freu mich jedenfalls drauf.

Dann kommt noch dazu, dass ich mir meine Strecke raussuchen kann, wie es mir gefällt. Ganz flach und mal besonders schnell zu sein? Oder besonders anspruchsvoll um mal so richtig zu leiden? Hier ist die Gelegenheit dazu.

Und natürlich habe ich mir, wie bei jedem anderen Wettkampf auch, ein Ziel gesteckt. Das machen wahrscheinlich die meisten von uns, oder? Mein Ziel ist immer eine bestimmte Zeit, die ich schaffen möchte. Platzierungen sind mir ziemlich egal. Die sagen nämlich nichts über meine Leistung aus, sondern nur etwas darüber, wer sonst noch am Start war. Wenn ich mein Ziel erreiche, dann bin ich happy. Egal welche Platzierung am Ende auf der Urkunde steht.

Genau diesen Gedanken wollen wir mit dem spoosty tri.alone leben. Mach dein eigenes Ding! Mach den Wettkampf so, wie du ihn willst. Setz dir ein Ziel und gib dein Bestes! Auch wenn unsere Aktion das ganze Wettkampf-Feeling nicht ersetzen kann: Machen wir das Beste aus der Situation! Greifen wir’s an! Trainieren wir und geben beim Wettkampf alles! Und mit Sicherheit werden wir uns alle - spätestens nächstes Jahr - wieder bei “richtigen” Wettkämpfen sehen.

Ach ja, noch eine Sache: Seid bitte vorsichtig bei eurem spoosty tri.alone. Es gibt keine abgesperrten Strecken und keine Wasserwacht. Bitte riskiert nichts! Passt auf euch auf!


Mehr Infos zum spoosty tri.alone findet ihr hier

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